Eine kurze Übersicht mit ein paar Stichpunkten

- St. Hilarion Castle: Eine der am besten erhaltenen Burgen Zyperns, hoch oben auf einem Hügel gelegenmit atemberaubender Aussicht auf die Umgebung in alle Himmelsrichtungen.
- Kloster Bellapais: Ein prächtiges Kloster aus dem 13. Jahrhundert, das für seine atemberaubende Architektur und seine wunderschöne Lage inmitten von Olivenhainen bekannt ist. Diese Ruine ist bekannt als eine der schönsten Klosterruinen im Mittelmeerraum. Traumhafter Ausblick auf Kyrenia und auf das Pentadaktylusgebirge.
- Famagusta: Eine historische Stadt mit gut erhaltenen mittelalterlichen Festungsmauern und vielen faszinierenden antiken Ruinen.
- Turm des Othello: (Famagusta)Die Zitadelle in Famagusta ist besser bekannt als Turm des Othello. Sie liegt direkt am Hafen und ist in die Stadtmauer gebaut. Sie wurde im 14. Jahrhundert erstellt und ist aus Sandstein gefertigt. Mit dem Bau sollte der Hafen vor feindlichen Angriffen geschützt werden. Um die Festung herum befand sich ursprünglich ein Wassergraben. Damit galt die Festung als unüberwindbar. 1900 wurde der Burggraben geleert, da das Wasser ein erhöhtes Malariarisiko bedeutete. Seit 2015 steht die alte Zitadelle für Besucher offen. Sie können sich also die Festung bei Ihrer Rundreise durch Zypern mit eigenen Augen ansehen und die Festung mit den vier Türmen besichtigen sowie die Aussicht vom massiven Turm des Othello aus genießen. Den Namen Turm des Othello hat der Turm bereits in der Kolonialzeit in Anlehnung auf Shakespeares berühmtes Stück Othello erhalten, das in einer zypriotischen Hafenstadt spielt.
- Hafen von Kyrenia (Girne): Ein wunderschöner Hafen, umgeben von alten Schiffen und Restaurants, die frischen Fisch und Meeresfrüchte servieren.
- Kantara Castle: Eine Burg auf einem Hügel im Nordosten Zyperns, die einen atemberaubenden Blick auf die Umgebung bietet.
- Buffavento Castle: Eine beeindruckende Burg aus dem 12. Jahrhundert auf einem hohen Gipfel mit atemberaubender Aussicht auf die umliegenden Berge und das Meer.
- Salamis:, Ancient City: Eine antike Stadt, die für ihre gut erhaltenen römischen Ruinen und Mosaike bekannt ist.
- Geisterstadt Varosha: Varosha ist eine verlassene Stadt in der Nähe von Famagusta an der Ostküste Nordzyperns. Einst war sie ein florierendes und beliebtes Touristenziel, bekannt für ihre luxuriösen Hotels und kilometerlangen Sandstrände.
- Heute
- Kloster Apostolos St. Andreas: Ein orthodoxes Kloster auf einer malerischen Halbinsel im Nordosten Zyperns, bekannt für seine schöne Lage und Architektur.
- Golden Beach & Karpaz Nationalpark: Ein wunderschöner Nationalpark und Strand mit klarem Wasser und feinem Sand, einer der schönsten Strände Nordzyperns.
- St. Barnabas Kloster, Nähe Salamis Ancient City, Zwei Kilometer nördlich der antiken Stadt Salamis liegt als auffällige Landmarke inmitten der Mesarya-Ebene das St. Barnabas-Kloster. Für die orthodoxen Christen der Insel ist dieser Ort von überragender Bedeutung, war er doch Schauplatz wundersamer Begebenheiten, die den Gläubigen einen Nationalheiligen und ihrer Kirche die Eigenständigkeit bescherten.
- Königsgräber :Zwischen dem Ausgrabungsgelände der antiken Stadt Salamis und dem zwei Kilometer entfernten St. Barnabas-Kloster zieht sich die salaminische Nekropole hin, eine wahrhaft „königliche“ Gräberstadt. Monumentale Steinkammergräber mit kostbaren Inventaren konnten hier freigelegt werden. Sie bieten faszinierende Einblicke in Grabarchitektur, Totenkult und Repräsentationsformen der Oberschicht von Salamis im 8. und 7. Jahrhundert v. Chr.
- Soli (Soloi); Um Soli im Westen zuerreichen, folgt man von Güzelyurt der am Meer verlaufenden Straße bis zur stillgelegten Erzverladeanlage von Gemikonagi. Von hier zweigt das kurze Wegstück nach Soli ab. Archäologen der „Swedish Cyprus Expedition“, die in den Jahren 1927-1931 mit ihren Forschungen den Grundstein für eine systematische Erkundung der zyprischen Frühgeschichte legten, haben an diesem Ort die Fundamente einer spätrömischen Stadt ausgegraben, deren Anfänge bis in das 8. Jh. v. Chr. Zurückverfolgt werden können. Solis weiträumige Siedlungsfläche ist noch immer nicht vollständig freigelegt. Eine fruchtbare, wasserreiche Landschaft begründete ihren Wohlstand. Beträchtliche Gewinne aus den benachbarten Kupferminen und ein sicherer Hafen schufen ideale Voraussetzungen, um Soli in den Rang eines bedeutenden Stadtkönigreichs aufsteigen zu lassen.Als der Hafen der Stadt im 4. Jh. n. Chr. zu versanden begann und die Kupferminen die Förderung einstellten, setzte der Niedergang Solis ein. Sie blieb bewohnt, bis 648/649 arabische Flotten die zyprischen Küstenorte brandschatzten und auch Solis Stunde schlug. Seine zerstörte Basilika, das Amphitheater am Hang, die weitläufigen Wohnviertel deckte der Sand der Jahrhunderte zu, knorriges Gebüsch siedelte sich an, doch ganz aus der Erinnerung getilgt wurde der Ort nicht. Er teilte das Schicksal so vieler alter Siedlungen am Mittelmeer: was an Steinen, Bögen oder Säulen brauchbar erschien, wurde verschleppt und für neue Bauwerke verwendet. Hier waren es tonnenschwere Fragmente des Theaters, die man in die Hafenanlagen des ägyptischen Port Said verbaute.
- Vouni: Nur 5 km von Soli erreicht man auf schmaler, die steilen Hänge eines Felsens umkreisender Zufahrt eine antike Ausgrabungsstätte, die schlicht Vouni (Berggipfel) genannt wird. Die vom Wind blankgefegte Felskuppe gewährt einen überwältigenden Ausblick auf eine fruchtbare Hügellandschaft, den breiten Rücken des Troodos-Gebirges im Süden und den Küstensaum zu Füßen. Hier oben, in 250 m Höhe, liegen die Reste einer Palastanlage, über die die Geschichte schweigt. Alles, was man über sie zuwissen meint, hat man aus ihr selbst abgelesen. Die Archäologen der schwedischen „Cyprus Expedition“ vertraten die These, Vouni sei von einem perserfreundlichen Herrscher aus dem nahen Marion erbaut worden, um das prohellenische Soli zu überwachen. Der um 480 v. Chr. entstandene Palast sei später in griechenfreundliche Hände gefallen und 380 v. Chr. von Bewohnern Solis, vielleicht nach einem erneuten Machtwechsel, niedergebrannt und geplündert worden. Wenn auch die Deutung der steinernen Spuren Vounis und der sich um sie rankenden Ereignisse unter Historikern nicht nur Zustimmung findet, so ist doch unumstritten, daß hier auf einer Grundfläche von 4.200 qm eine Palastanlage mit 137 Räumen entstanden war, in der ein unvorstellbarer Luxus geherrscht haben muß. Riesige Repräsentationsräume zeugen ebenso davon wie die herrschaftlichen Gemächer, die Zisternen, Vorratsräume, Küchen und Badeanlagen, darunter das wohl älteste, aus der griechischen Architekturgeschichte bekannte Schwitzbad. Unter weggeräumten Schuttbergen und Steinquadern kamen zahllose Statuen, Vasen und Bronzegefäße ans Tageslicht und selbst ein richtiger Schatz: der des letzten Machthabers von Vouni.
- St Mamas Monastery, Guzelyurt: Die Kirche im Kloster war ursprünglich ein byzantinisches Gebäude, das an der Stelle eines Aphrodite-Tempels errichtet wurde. Es wurde im Laufe der Jahrhunderte zu verschiedenen Zeiten rekonstruiert, wobei die meisten Gebäude aus dem 18.Jahrhundert stammen, als die große zentrale Kuppel hinzugefügt wurde. Die Seitenportale und Säulen des Kirchenschiffs sind jedoch von einer früheren gotischen Kirche erhalten, die von den Lusignanern erbaut wurde.
- Selimiye-Moschee ; Nikosia (Lefkoşa ) Ehemals Hl.-Sophien-Kathedrale, ist eine Moschee im zyprischen Nikosia und die einstige christliche Kathedrale der Stadt. Sie befindet sich in der nördlichen Hälfte der Altstadt, nur 100 Meter nördlich der „Grünen Linie“, die Nordzypern vom Rest der Republik Zypern trennt. Die Sophienkathedrale wurde zwischen 1209 und 1326, vor allem unter Erzbischof Eustorge de Montaigu (1217–1251) errichtet und gilt als Meisterwerk des gotischen Kirchenbaus, vergleichbar den großen Kathedralen Frankreichs.
- Karawanserai Büyük Han: (Nikosia) Die zweistöckige Karawanserei wurde 1572 erbaut und gilt als ältestes türkisches Gebäude auf der Insel. Früher wurde sie von Reisenden als Unterkunft genutzt. Die Quartiere befanden in der oberen Etage, unten waren Ställe sowie Läden untergebracht. Die ehemalige Herberge Büyük Han wurde inzwischen komplett renoviert. Nun erwarten Sie kleine Galerien sowie Kunsthandwerkläden. Auch für kulinarische Genüsse wird im beliebten und sehr gut besuchten Café-Restaurant und der Teestube gesorgt.
- Festung Kyrenia (türkisch Girne kalesi) liegt an der Nordküste der Türkischen Republik Nordzypern in Girne (deutsch auch Kyrenia) östlich des alten Stadthafens. Die ältesten Reste der Hafenfestung von Kyrenia stammen aus dem 7. Jahrhundert. Im 10. Jahrhundert wurde die Festung von den Byzantinern und zu Beginn des 12. Jahrhunderts von den Kreuzfahrern erweitert. Im Jahr 1373 wurde sie von den Genuesen fast vollständig zerstört. Die Venezianer bauten die Festung im Konflikt mit den Osmanen weiter aus und gaben ihr ihre heutige Gestalt. Die Briten benutzten die Burg als Gefängnis, bevor sie ab 1960 zur Touristenattraktion mit mehreren Museen, darunter das Schiffswrackmuseum, umgestaltet wurde.
- Mini Kibris- Nähe Tatlisu: Miniaturpark der sich auf Sehenswürdigkeiten von Zypern, vor allem Nordzypern beschränkt. Insgesamt gibt es derzeit 25 Modelle von historischen und kulturellen Gebäuden, die die Vielfalt und Geschichte des Landes repräsentieren. Die Ausstellung wird stetig erweitert.
- Lala-Mustafa-Pascha-Moschee (griechisch Τέμενος Λαλά Μουσταφά Πασά Témenos Lalá Moustafá Pasá), ehemals Hl.-Nikolaus-Kathedrale (türkisch Aziz Nikolas Katedrali) und dann später Ayasofya (Hl. Sophia), ist eine Moschee in Famagusta und die frühere christliche Kathedrale der Stadt; heute befindet sie sich in dem Gebiet Zyperns, das unter Kontrolle des De-facto-Regimes “Türkische Republik Nordzypern” steht.
- Ayios Philon Church, Auf den Trümmern einer frühchristlichen Basilika vom Anfang des 5. Jahrhunderts (der Fund einer Münze des byzantinischen Kaisers Arcadios (395-408) liefert einen zuverlässigen terminus a quo) entstand rund 700 Jahre später aus dem reichlich vorhandenem Baumaterial der untergegangenen Stadt Karpasia die byzantinische Kreuzkuppelkirche Agios Philon. Wohl ist sie heute eine Ruine, doch manche architektonischen Details sind noch erhalten, von denen einige ihren Ursprung vermutlich im Heiligen Land haben. Auffallend ist das helle, ebenmäßig behauene Steinwerk, das durch profilierte Steinarkaturen, Fensterrahmungen und schön gestaltete Tympana (Bogenfelder) über den Toren noch bereichert wird.
- Panaghia Kanakaria Monastery: Die Panagia Kanakaria (gr. Παναγία Κανακαριά) ist eine byzantinische Kirche in Lythrangomi (türk.: Boltaşlı) im Westen der Karpas-Halbinsel im Nordosten Zyperns. Bekannt ist das Bauwerk vor allem für sein frühbyzantinisches Apsismosaik, das einem Kunstraub zum Opfer fiel (vergleichbar mit dem Fall der Panagia tis Kyras, wenige Kilometer westlich).
- Enkomi; (griechisch Έγκωμη) ist eine bronzezeitliche Ausgrabungsstätte im Osten Zyperns, die nach dem Ort Enkomi benannt wurde.
